Mkx.II Rennwagen des T.U.C. Racing Teams

2. Rennwagen des T.U.C. Racing e.V. rollt über die Rennstrecken

Vollelektrischer Rennwagen Mkx.II geht an den Start

Der Nachfolger des Mkx. I macht nun bald die Rennstrecken unsicher.
Der mit Siemens NX konstruierte Rennwagen Mkx.II geht am 05.08.2019 in Hockenheim an den Start. Im Gegensatz zum Mkx.I wurde das Gewicht beim zweiten Rennwagen um 20% reduziert. Dies erreichte das TU Racing Team durch den Einbau eines kompakteren Rahmen und eines kleineren Motors. Zudem hat das Team das Akkumanagementsystem selbst entwickelt und ein optimiertes Fahrwerk mit Stabilisatoren, leichteren Bremsen und verbesserten Radträgern verbaut.

Das Team des T.U.C. Racing Teams ist stolz und voller Vorfreude den Rennwagen bald zu testen:

Progress – another step further. Das Rollout 2019 unseres zweiten vollelektrischen Rennwagens, Mkx. II genannt, war ein voller Erfolg. Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern bedanken, ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen. In erster Linie haben wir als Team sehr viel gelernt. Und genau damit haben wir den ersten und vor allem wichtigsten Grundstein auf unserem Weg, ein erfolgreiches Formula Student Team zu werden, gelegt. Denn wir wollen Erfahrungen sammeln, als Team wachsen und natürlich mit unserem Rennwagen auf der Rennstrecke erfolgreich sein. Also blicken wir freudig und erwartungsvoll auf die Formula Student Germany 2019.

T.U.C. Racing Team Rennwagen Mkx.II

Rollout Mkx.II

Als Sponsor wünschen wir dem Team viel Erfolg auf den Rennstrecken und ordentlich PS unter der Haube.

Auf der diesjährigen Intec in Leipzig stellte das Team den ersten Rennwagen Mkx.I auf unserem Messestand vor. Mit der Technologie Augmented Reality konnten Besucher die 3D-Konstruktion des Rennwagens live am Tablet sehen und testen.  Zum Video

Augmented Reality live am Elektromobil greenHornet

Der Rennwagen Mkx.I des T.U.C Racing Teams auf dem Messestand der ISAP Procim GmbH.

 

PROCIM Xperts GmbH ist jetzt ISAP Procim GmbH

Zusammenwachsen

PROCIM Xperts GmbH ist jetzt ISAP Procim GmbH

Die PROCIM Xperts GmbH wurde zum 1. Juni 2019 in die ISAP Procim GmbH umfirmiert.

Durch die Zugehörigkeit zur ISAP Group seit dem 1. Januar 2019 sind vielfältige Synergien entstanden – dies wollen wir auch durch die neue Namensgebung zum Ausdruck bringen: dazu gewonnene Fähigkeiten und Produkte führen zu erweiterten und besseren Lösungen für Sie.
Unser Team ist stärker denn je. Mit insgesamt 120 Mitarbeitern unterstützen wir Sie künftig noch intensiver in der Verbesserung ihrer Produktentstehungs- und Produktionsprozesse und beraten und begleiten Sie bei Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Digitalisierungsstrategie.

Bei der Umfirmierung handelt es sich lediglich um eine Namensänderung – alle Verträge, Vereinbarungen und allgemeine Geschäftsbedingungen behalten ihre volle Gültigkeit. Wir bitten Sie, die neue Firmierung ab sofort in unserer Geschäftskorrespondenz zu verwenden.

Wir freuen uns auf eine weiterhin partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

Ihre ISAP Procim GmbH

Dr. Lutz Klingbeil | Norbert Assen | Herbert Kleinewiese
Geschäftsführer der ISAP Procim GmbH

3D-gedruckter Schädel

Transparenter 3D-gedruckter Schädel zur Beobachtung der Gehirnoberfläche


Ein Forscherteam der Universität Minnesota hat ein 3D-gedrucktes Schädelimplantat für Mäuse entwickelt, mit der die Aktivität der kompletten Gehirnoberfläche in Echtzeit beobachtet werden kann. Das Implantat soll neue Erkenntnisse für Gehirnerkrankungen wie Alzheimer- und Parkinson oder Gehirnerschütterungen liefern.

Die Forscher versuchen den Kortex (große Teile der Hirnoberfläche) über einen längeren Zeitraum zu visualisieren und damit zu interagieren. Die Methode gibt neue Informationen über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Die Technologie ermöglicht den Forschern den Großteil des Kortex mit außergewöhnlicher Kontrolle und Präzision in Aktion zu beobachten, während er bestimmte Teile des Gehirn stimuliert.

In früheren Studien wurden kleine Teile des Gehirns untersucht und versucht, diese im Detail zu verstehen. Die Forscher kommen jedoch zu der Annahme , das Aktivitäten, die in einem Teil des Gehirns passieren, vermutlich auch andere Areale des Gehirns gleichzeitig beeinflussen.

Das Gehirn von Mäusen ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Gehirn des Menschen. Mit See-Shell (3D-gedrucktes Gehirnimplantat) ist es möglich Forschungen an Mäusen durchzuführen, die sich mit degenerativen Gehirnerkrankungen befassen , wie Alzheimer oder Parkinson, und den Menschen betreffen.

Einzigartige Zeitauflösung

In einem von See-Shell erzeugtem Video bedeuten die Helligkeitsveränderungen, im Gehirn der Maus, eine Zu- und Abnahme der neuronalen Aktivität. Die Aktivität des gesamten Gehirns ist durch kleine Blitze in Perioden sichtbar.  Die Forscher versuchen immer noch, den Grund für eine solche global koordinierte Aktivität und ihre Bedeutung für das Verhalten zu verstehen.

Herstellung von See-Shell

Die Forscher scannten digital die Oberfläche des Mausschädels und erstellten anhand der Daten einen künstlichen transparenten Schädel, mit den gleichen Konturen wie der Originalschädel. In einer Operation wird die Oberseite des Mausschädels entfernt und durch See-Shell ersetzt. Mit der Technologie zeichnen die Forscher die Gehirnaktivität auf und bilden gleichzeitig  das gesamte Gehirn ab.

Da der Körper der Maus das Implantat nicht abgestoßen hat, konnten die Forscher über mehrere Monate hinweg das gleiche Mausgehirn untersuchen. Die Studien an Mäusen bietet den Forschern eine Möglichkeit der Untersuchung des Altersprozesses des Gehirns, welche bei Menschen Jahrzehnte dauern würde.

Weiterer Artikel: Herstellung von Prothesen und Orthesen mittels 3D-Scan und 3D-Druck

 

Kompletter Beitrag auf 3Druck.com

Hardware Angebot

Hardware Special im März

Hardware Special im März 2019

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Unser Tipp: Testen Sie die CAD-Performance Ihrer Workstation! Sprechen Sie uns nach dem SEPI Benchmark-Tool an und überprüfen Sie Ihr aktuelles System.

* SEPI-Optimierung ist eine von ISAP entwickelte Veredelung der CAD-Hardware. Zertifizierte Eingriffe in verschiedene Bereiche erlauben eine Performancesteigerung in Solid Edge/NX. Zudem versenden wir die Maschinen komplett installiert nach Ihren Vorgaben.

CAD Leistung verbessern

Die Angebote sind bis 31. März 2019 gültig und über unseren Partner diprotec GmbH zu beziehen! Mit dem Klick „Zur Bestellung“ werden sie an diprotec weitergeleitet. 

Solid Edge 2019 What's New

Solid Edge 2019 What’s New – Webinaraufzeichnung

Solid Edge 2019 What’s new – Neue Funktionen und Features

Mit den neuen Funktionen in Solid Edge 2019 und zahlreichen Verbesserungen entwickeln Sie Produkte der nächsten Generation.
Das Portfolio der CAD-Lösung wird um das Modul Elektrische Konstruktion ergänzt.

In der Webinaraufzeichung erfahren Sie alles zu den wichtigsten Neuheiten in Solid Edge 2019:

  • Automatisches Vereinfachen
  • Volumen bestimmen
  • Anpassbare Rohre & Schläuche
  • Keyshot Renderer
  • Unterbrechungen
  • Kostenentwurf
  • Solid Edge Portal

Portfolio Übersicht Solid Edge ST10

Portfolio Übersicht Solid Edge 2019

Video What’s New in SE 2019 ansehen

Fit für Solid Edge 2019 mit der Upgradeschulung.

Solid Edge 2019 testen

PROCIM Xperts und ISAP wachsen zusammen

ISAP AG und PROCIM Xperts wachsen zusammen

ISAP AG übernimmt PROCIM Xperts GmbH

Herne/Lichtentanne, 10.12.2018 – Die ISAP Aktiengesellschaft, Herne, übernimmt mit Wirkung zum 01.01.2019 die Geschäftsanteile der PROCIM Xperts GmbH, Lichtentanne. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter der Unternehmen am 03.12.2018 unterzeichnet.

ISAP wird das Unternehmen in bekannter, zuverlässiger Struktur fortführen und entwickeln. Dr.-Ing. Lutz Klingbeil wird PROCIM Xperts weiterhin als Geschäftsführer vertreten. Ergänzt wird die Geschäftsführung durch Norbert Assen und Herbert Kleinewiese, Vorstandsmitglieder der ISAP AG.

Beide Unternehmen haben ihren Fokus auf innovative und leistungsstarke Lösungen zur Verbesserung von Produktentstehungsprozessen gelegt, sodass sich die Lösungsportfolios aus Sicht der Verantwortlichen optimal ergänzen: „Mit der Übernahme von PROCIM Xperts wird ISAP ihre führende Position als Anbieter für individuelle Digitalisierungslösungen für Fertigungsunternehmen weiter ausbauen.

Neben Produktentwicklung (CAD) und Product Lifecycle Management (PLM) wird ISAP zukünftig auf die Kompetenz der PROCIM im Bereich Lastenheftanalysen und Produktkostenkalkulation zugreifen können“ freut sich Herbert Kleinewiese. Dr.-Ing. Lutz Klingbeil ergänzt: „Die speziell für den Mittelstand konzipierten Produkte der ISAP EdgePLM series für Produktdatenmanagement und Standardisierung sowie das umfangreiche Industrie 4.0- und Digitalisierungswissen der ISAP werden den PROCIM Kunden unmittelbar zu Gute kommen.“

Über PROCIM Xperts:

Seit 1990 realisiert PROCIM Xperts Gesamtkonzepte sowie Lösungen in den Bereichen CAD/CAM/PLM, additive Fertigung, 3D-Scannen sowie Lastenheftanalyse und Produktkostenkalkulation und betreut deutschlandweit mehr als 700 zufriedene Kunden.

Die PROCIM Xperts GmbH hat sich seit der Gründung kontinuierlich zum Lösungsanbieter für die Digitalisierung der Fertigungsindustrie mit den führenden CAD-, PDM- und PLM-Lösungen NX, Solid Edge und Teamcenter von Siemens Industry Software entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Lichtentanne bei Zwickau 18 Mitarbeiter.

Über ISAP:

ISAP vertreibt, entwickelt und implementiert seit 1993 Lösungen für die Optimierung von Produktentstehungsprozessen in der Fertigungsindustrie. Die von ISAP individuell für ihre Kunden realisierten Lösungen basieren auf den führenden 3D-CAD und PLM-Systemen aus dem Hause Siemens Industry Software sowie den Produkten der ISAP EdgePLM Series.

Über Konzeption, Vertrieb und Implementierung hinaus bietet ISAP umfassenden Support für das gesamte Portfolio. ISAP beschäftigt in Deutschland an den Standorten Herne, Ulm, Bad Zwischenahn und Werl mehr als 90 Mitarbeiter.

Kontakt:

PROCIM Xperts GmbH

Franziska Kolda
Gewerbestraße 11
08115 Lichtentanne

Tel.: +49 (0) 375 873 955 00

Formula Student Germany

PROCIM Xperts sponsort Studenten des Formula Student Programms

Studenten konstruieren Rennwagen für die Rennstrecken in Deutschland und Europa

Formula Student Germany ist ein internationaler Spitzenwettbewerb für Studenten. Ziel der Akademiker ist die Konstruktion, Fertigung und Vermarktung des Rennwagens. Diejenigen, die sich dafür qualifizieren, haben die Möglichkeit sich mit Experten und Top-Unternehmen in der Automobilbranche auszutauschen.

Nicht nur Intelligenz und Kreativität spielen eine Rolle, sondern auch die Zusammenarbeit in Teams, die Kommunikation untereinander und dem starken Wettbewerbsdruck Stand zu halten.

greenHORNet – die grüne Hornisse des T.U.C. Racing e.V.

Bereits 2015 gründete die Technische Universität Chemnitz den Verein T.U.C. Racing e.V. Dieser bildetet das erste Formula Student Team in Chemnitz.
Mit greenHORNet designte das Team einen grünen Flitzer, um die Rennstrecken Europas unsicher zu machen. Der Rennbolide setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen:

  • Electronis
  • Fahrwerk
  • Frame & Body
  • Cockpit
  • Drivetrain
  • Powertrain
  • Akku

Garage der grünen Hornisse

greenHORNet des TUC Racing eV

Quelle: T.U.C. Racing e.V.

Für die Konstruktion des neuen Rennwagens für die Saison 18/19 besuchte das Racing Team der TU Chemnitz eine NX Schulung in unserem Haus.

Vielen Dank für die professionelle Schulung. Besser hätten wir uns auf die anstehende Konstruktionsphase mittels Siemens NX für unseren neuen Rennwagen der Saison 18/19 nicht vorbereiten können.

T.U.C. Racing e.V.

PROCIM Xperts sponsort T.U.C. RACING e.V.

Als Sponsor des T.U.C. Racing e.V. freuen wir uns die greenHORNet auf der Intec 2019 an unserem Stand präsentieren zu können. Natürlich drücken wir dem Team der TU Chemnitz die Daumen für die kommenden Formula Students Events in Deutschland, Tschechien, Italien und den Niederlanden und wünschen maximale Erfolge.

Erfolgreich Kalkulieren im Werkzeugbau, Werkzeugkosten kalkulieren

Erfolgreich kalkulieren im Werkzeug und Formenbau

Erfolgsfaktoren für eine effiziente Kalkulation im Werkzeug und Formenbau

Werkzeugkosten kalkulieren

Für die Wettbewerbsfähigkeit stellt die Kostenkalkulation im Werkzeug- und Formenbau eine wichtige Grundlage dar und ist bei Losgröße Eins eine extreme Herausforderung.

Um Kosten effizient zu kalkulieren sind folgende Faktoren entscheidend:

  • Exaktheit – 88% aller Werkzeugbauprojekte erfolgreicher Werkzeugbaubetriebe erfolgen ohne Budgetüberschreitung
  • Transparenz43% der erfolgreichen Werkzeugbaubetriebe kalkulieren Ihre Angebote auf Werkzeugkomponentenebene
  • Geschwindigkeit3,7 Werktage ist die durchschnittliche Bearbeitungsdauer einer Anfrage in erfolgreichen Werkzeugbaubetrieben
  • Systematisierung60% der erfolgreichen Werkzeugbaubetriebe nutzen analytische Vorgehen als Kalkulationsmethode
  • Automatisierung90% aller Angebote werden bei erfolgreichen Werkzeugbaubetrieben mit Softwareunterstützung erstellt

Da Werkzeugbaubetriebe durch eine Unikatfertigung gekennzeichnet sind, sind die Herausforderungen umso höher. Dadurch wird eine Optimierung und methodische Unterstützung durch die Hohe Varianz der Produkte und Prozesse erschwert.

Die Kosten werden häufig aus Erfahrungswerten oder Referenzprojekten zusammengetragen. Genauigkeit und Qualität variieren. Ca. 85% der Werkzeugbaubetriebe setzen eine Grobkalkulation inkl. Schätzungen durch erfahrene Mitarbeiter, als eine der häufigsten Kalkulationsunterstützungen ein.

Ziel sollte es sein Abweichungen vom Budget deutlich zu reduzieren und große Schwankungen zu eliminieren, um existenzbedrohliche Finanzierungslücken zu schließen. Von großer Bedeutung ist die Durchführung der Kalkulation auf valider Datenbasis. Dabei sollte sich nicht ausschließlich auf die Werkzeugfertigung konzentriert werden. Ein Verständnis für Kalkulation als Prozess, die Existenz sowie die Bewertung bestehender Kalkulationsmethoden sind essentiell.

Budgetüberschreitung im Werkzeugbau

Der Prozess

Die Kalkulation von Werkzeugen ist ein fortwährender Prozess. Angefangen von der Kundenanfrage bis zum Einsatz des Werkzeugs in der Produktion beim Kunden. Somit lässt sich der Prozess in 3 Teile aufgliedern:

  • Angebotskalkulation
  • Zwischenkalkulation
  • Nachkalkulation

Angebotskalkulation

Anhand der Kundendaten wird das Konzept zur Herstellung des Bauteils festgelegt und dient als Grundlage zur Ermittlung der gesamten Herstellkosten. Die Ermittlung der Herstellkosten für das Werkzeug erfolgt durch eine kombinierte Anwendung der zuvor beschriebenen Kalkulationsmethoden. Bereits existierende Informationen vergangener Projekte werden zum Abgleich herangezogen. Der Abgleich erfolgt mittels Schnittstellen zu einer Datenbank. Anschließend werden die Daten systematisch in der Datenbank gespeichert.

Mitlaufende Kalkulation

Sobald der Auftrag gestartet ist beginnt die mitlaufende Kalkulation. Es sollte frühzeitig eine detaillierte Kosten- bzw. Stundenrückmeldung erfasst werden, wie z.B. erbrachte Leistungen im Projektmanagement. Ist das Werkzeugprojekt beendet, endet auch die mitlaufende Kalkulation. Um angefallene Kosten zu speichern ist eine Datenbankanbindung notwendig.

Nachkalkulation

Der gesamte Kalkulationsprozess endet mit der Nachkalkulation. Tatsächlich angefallene Kosten werden zusammengetragen und mit den geplanten Kosten aus der Angebotskalkulation verglichen.

Tipp: Durch die Speicherung der Daten in der Datenbank kann dieser Vergleich schnell und automatisiert durchgeführt werden. Durch den Vergleich kann eine detaillierte Bewertung erfolgen. Für zukünftige Projekte sollte dieses Datensatz gespeichert werden.

Erfolgreich kalkulieren - Zeitliche Einordnung der Kalkulationsmethoden

Erfolgreich kalkulieren

Pro Jahr erhalten Werkzeugbaubetriebe durchschnittlich 611 Anfragen die zu bewältigen sind. Die Kennzahlen für eine erfolgreiche Kalkulation sind diese 5 Faktoren:

Exaktheit

Zu niedrig kalkulierte Kosten führen zu Finanzverlusten, zu hoch kalkulierte Kosten zu Auftragsverlusten. Erfolgreiche Werkzeugbaubetriebe schaffen es, den Budgetrahmen für 88% der Projekte einzuhalten und durch eine exakte Kalkulation einen realistischen Preis anzugeben. Dadurch erfolgt bei 36% alles erstellen Angebote auch die Beauftragung.
Um die Exaktheit zu erhöhen, können Unternehmen speziell geschulte Mitarbeiter mit der Kalkulation beauftragen.

Transparenz

Ein Großteil der Unternehmen unterscheidet bei der Angebotskalkulation zwischen Konstruktionskosten, Fertigungskosten, Materialeinzelkosten und Zukaufteile. 43% der erfolgreichen Unternehmen führen die Kalkulation auf Werkzeugkomponentenebene durch.
Betriebe, die ihre Angebote detaillierte aufschlüsseln sind meistens auch erfolgreicher. Die aufgeschlüsselten Kalkulationen sind für Kollegen transparent und können besser nachvollzogen und bearbeitet werden.

Geschwindigkeit

Um Ablehungen von Kunden zu vermeiden sollten zeitkritische Kundenanfragen schnellstmöglichst bearbeitet werden. Betrachtet man nur die Bearbeitungszeit, benötigen erfolgreiche Werkzeugbaubetriebe mit 3,3 Stunden im Durchschnitt 1,2 Stunden weniger für Angebotserstellung als der Rest. Zudem sind diese bei der kompletten Auftragsabwicklung (Eingang des Angebots bis Versand) mit 3,7 Tagen 20% schneller als der Durchschnitt. Eine hohe Geschwindigkeit wir durch die Faktoren Automatisierung und Systematisierung unterstützt.

Systematisierung

Es sollten zunächst nur Angebote für Anfragen erstellt werden, die zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens passen. Fragt man nach den Kalkulationsmethoden ergibt sich ein eindeutiger Trend. 100% der erfolgreichen Betriebe im Werkzeugbau nutzen die Ähnlichkeitsmethode. Unabhängig von der Methode sollte die Kalkulation während und nach Abschluss des Projektes zur Rückverfolgbarkeit durchgeführt werden. Auch sollten beschaffene Fremdleistungen mit einbezogen werden, da diese einen erheblichen Teil der Kosten eines Werkzeuges ausmachen. Viele Betriebe setzen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung auf Fremdleistungen und planen diese in die Angebotserstellung mit ein.

Automatisierung

Für die Automatisierung und Reproduzierbarkeit ist eine Software essentiell.  Mit der richtigen Konfiguration kann die Software den Kalkulationsaufwand signifikant verringern und die Kalkulationsgüte und -geschwindigkeit steigern. Ca. 90% der erfolgreichen Betriebe nutzen eine Software zur Unterstützung. 100% sind mit der eingesetzten Software zufrieden. Dies hängt natürlich von der Anpassung der Software auf die individuellen Bedürfnisse ab. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die Software individuell und prozessorientiert für den jeweiligen Betrieb eingerichtet wird.

Für die Exaktheit der Kalkulation sollte die Software vorhandene Betriebsdaten nutzen und in den Kalkulationsprozessen einfließen lassen. Schnittstellen, die eine Vielzahl von Daten, wie z.B. Kapazitätsplanung einbeziehen werden von 57% der erfolgreichen Werkzeugbaubetriebe genutzt.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen die Betriebe zukünftig zuverlässig, präzise und schnell kalkulieren und dabei diese 5 Faktoren beachten.
Eine Möglichkeit dafür bietet das Siemens Tool Teamcenter Tool Costing.

Passend dazu das kostenfreie Webinar: „Effektive Kalkulation von Spritzgußwerkzeugen mit Teamcenter Tool Costing“

Aufzeichnung ansehen

 

Die komplette Studie der Werkzeugbau Akademie Aachen

3D-Druck im deutschen Maschinenbau

Studie: 3D-Druck im deutschen Maschinenbau

Knapp 50% der deutschen Maschinenbauer nutzen den 3D-Druck

Eine Umfrage des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) ergab, dass die Nutzung des 3D-Drucks im Bereich Kunststoff und Metall immer weiter steigt.
Ca. 47% der deutschen Maschinenbauer setzen auf 3D-Druck.

Kunststoff oder Metall?

Für den Einstieg in die additive Fertigung greifen die Unternehmen oft auf Kunststoff zurück und gehen später in den Metalldruck über. Ca. 50% der befragten Unternehmen nutzen gedruckte 3D-Teile oder besitzen bereits eigene 3D-Drucker.
Momentan drucken 50% der Unternehmen mit Kunststoff und ca. 25% setzen auf den Metalldruck.

Investitionsvolumen

Oft werden nur kleinere Summen in die Additive Fertigung investiert. Manche Unternehmen zeigen jedoch großes Engagement und investieren teilweise bis in den sechsstelligen Bereich.
Zudem steigt die Nutzung des 3D-Druckes auch in der Forschung und Entwicklung weiter an.

Einsatz des 3D-Druckes

50% der befragten Unternehmen nutzen den 3D-Druck für die Herstellung von Prototypen. Die anderen 50% nutzen das Verfahren für die Herstellung von Werkzeugen und Ersatzteilen oder die Serienproduktion.

Da Unternehmen zunehmend auf interne Fertigungsverfahren setzen, werden Drittanbieter für 3D-Druck Dienstleistungen immer weniger genutzt. Ausnahme ist hier der 3D-Druck für Metallteile, da Unternehmen erst in die eigene Fertigung gehen, nachdem die Entwicklung mit Drittanbietern erfolgreich abgeschlossen ist.

Antworten auf die Frage: Haben Sie bereits mit Additiver Fertigung als Fertigungsverfahren zu tun?

Nutzung 3D-Druck im Maschinenbau

Es bleibt weiterhin spannend, wie sich der 3D-Druck für die deutsche Industrie in den nächsten Jahren entwickelt.

Quelle: 3ddruck.com

Artikelempfehlung: 3D-Druck Kosten – Mithilfe von Automatisierung Budget und Zeiten einsparen

Workshops 3D-Scan und 3D-Druck

Sie überlegen schon länger, ob die Technologien 3D-Scan oder 3D-Druck zu Ihrem Unternehmen und zu Ihren Prozessen passen?
Im Workshop klären wir genau das. Nach der Veranstaltung:

  • kennen Sie die wesentlichen Grundlagen zum Thema 3D-Scan und 3D-Druck
  • wissen was das FFF/FDM Verfahren (Kunststoff) ist und wie man es einsetzen kann
  • kennen zwei unterschiedliche Drucksysteme
  • haben das FFF/FDM Verfahren und die Technologie des 3D-Scannen live gesehen
  •  haben einen ersten Eindruck, wie man gescannte Teile am PC modelliert und für den Druck aufbereitet
  • kennen die Prozesskette: Scannen-Modellieren-Drucken
  • können schneller entscheiden, ob der 3D-Scan oder 3D-Druck in Ihr Unternehmen passt
  • erhalten ein persönliches Zertifikat

Im Veranstaltungskalender finden Sie die Termine für die Workshops „3D-Scan und 3D-Druck“.

Solid Edge 2019 What's New: neue Funktionen

Solid Edge 2019 Neue Funktionen und Module

Solid Edge 2019 neue Funktionen und Module

Die Produktentwicklung der nächsten Generation für die Ingenieure von heute

Solid Edge ST, ST2, ST3 … ST10. Da liegt die Bezeichnung ST11 doch ganz nah oder? Doch das neue Release heißt Solid Edge 2019. Statt ST, für Synchronous Technology, wird ab sofort das Kalenderjahr verwendet. Mit dieser Bezeichnung sollen Anwender leichter erkennen, mit welcher Version Sie arbeiten und auf welchem Software-Stand Sie sich befinden.

Eine kleine Veränderung gibt es auch im Slogan der aktuellen Version. Die ST10 wurde als Konstruktion der nächsten Generation bezeichnet. Solid Edge 2019 ist die Produktentwicklung der nächsten Generation für die Ingenieure von heute.

Nicht nur im Namen hat sich einiges getan…
Zum einen finden sich zahlreiche Verbesserungen in den Modulen Konstruktion, Simulation, Fertigung, Technische Dokumentation und Datenverwaltung. Zum anderen wird das Portfolio um das Modul Elektrische Konstruktion und das deutsche Solid Edge Portal ergänzt.

Die neuen Funktionen

  • Elektro- und Leiterplatten (PCB)-Konstruktion
  • voll integrierte Simulationsanalyse
  • neueste Tools für additive und subtraktive Fertigung
  • neue Requirements-Management Funktionalitäten
  • kostenfreie, sichere und cloud-basierte Kollaboration

Die neuen Funktionen in Solid Edge 2019 auf einem Blick.

Kribbelts schon in den Händen? Dann testen Sie die neue Solid Edge Version.