3D-Druck in der Medizin - Rekonstruktion von Gesichtern

Rekonstruktion der Gesichter von Mundkrebspatienten mittels 3D-Druck

3D-Druck in der Medizin

Einsatz der 3D-Drucktechnologie bei Mundkrebspatienten

Der 3D-Druck in der Medizin gewinnt immer mehr an Zuwachs. In Kürze soll in einem Hospital in Indien die 3D-Drucktechnik bei Mundkrebspatienten zum Einsatz kommen. Der 3D-Druck wird dann bei Patienten angewendet, bei denen der Krebs oral operiert wurde. Somit wird man versuchen das ursprüngliche Gesicht wieder herzustellen.
Die Ärzte verwenden für die genaue Wiederherstellung des Gesichts ein 3D-gedrucktes Gesichtsmodell.


Wenn der Tumor zu groß ist, müssen die Chirurgen bei dieser Krebserkrankung häufig den Kieferknochen und ein großes Fleischstück aus dem Mund entfernen. Dadurch wird das Gesicht verunstaltet. Plastischen Operationen sind notwendig, um die ursprüngliche Gesichtsform wieder herzustellen.

Erstellung eines Gesichtsmodells mittels 3D-Druck

Die Ärtzte erzeugen mit der 3D-Technik ein Gesichtsmodell, welches Sie für Schönheitsoperationen nutzen können. Ohne solch ein 3D-Modell müssten die Ärzte den Plan zur Wiederherstellung erraten.

Aus dem Unterschenkel wird der Fibulaknochen entnommen, geformt und in dem Bereich eingefügt, an der sich der Kieferknochen vor der Operationen befand.  Der mittels 3D-Technik umgeformte Fibulaknochen dient somit als Kiefer.

Bereits 2016 wurde die 3D-Drucktechnik zum ersten mal in der Neurochirurgie im indischen Hospital angewendet. Die Ärzte stellten damals ein Modell der Hals- und Kopfverbindung her.
Weiterhin wurde die Technik auch verwendet, um das CT-Scan des Herzens in ein 3D-Modell des Patientenherzens umzuwandeln. Das Verfahren half den Ärzten, sehr schwer erreichbare Bereiche des Herzens zu diagnostizieren und die Behandlung zu beenden.

3D-Drucker für das FFF/FDM Verfahren

Quelle: 3druck.com